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<pre>Dieses schwache Abschneiden passt zu der Tatsache, dass die Auswärts-Performance der Knappen bereits seit einiger Zeit äußerst problematisch ist — erst unter Tedesco scheint die Mannschaft nunmehr gewillt, sich auch jenseits der Veltins-Arena wieder entschlossener in die Kurve zu legen.  <p> Wenngleich wir bezüglich des königlichen Vergleichs gegen die Katalanen nicht ganz so optimistisch sind, können wir am Wochenende zunächst einmal kein Problem erkennen. Die Wettfreunde gehen davon aus, dass den Borussen gegen zu schwache Schanzer ein souveräner Auftritt gelingt.  <p>  Geht man aber davon aus, dass die Stuttgarter beim FC Bayern nicht gewinnen, dann würde der Eintracht am Samstag ein Punkt reichen, um Platz sieben zu sichern – selbst dann, wenn Gladbach in Hamburg (mit weniger als fünf Toren Differenz) siegen sollte. <p> Und das völlig zu Recht, wie nach dem jüngsten Erfolg in Leverkusen festzustellen ist. Obwohl die Gäste nach nur wenigen Sekunden erstmals in Rückstand gerieten, ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen. <p>  Da sich die Freiburger erst eine Niederlage im Schwarzwald-Stadion gestatteten, könnte die Auswärtsschwäche nun auch im Sechs-Punkte-Duell durchaus eine Rolle spielen: Trotzdem halten wir es für wahrscheinlicher, dass der HSV nun auch jenseits der eigenen Stadtgrenzen die Kurve kriegt.  </pre>


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<pre>Allerdings scheinen die Münchener trotz verpassten Einzug in das Halbfinale der Champions League wiederhergestellt zu sein! Zumindest scheinen die letzten Ergebnisse bei den Fans für Zufriedenheit zu sorgen.  <p> „Es war ein extrem wichtiger Sieg. Auch für den Teamgeist, für die Moral, für den Trainer und den ganzen Verein war es wichtig.“  <p>  Der vorletzte Spieltag der Bundesliga wartet mit dem derzeit größten denkbaren Kracher auf: Mit RB Leipzig und dem FC Bayern werden am Samstagnachmittag die beiden besten Mannschaften des Jahres in der Red Bull Arena zusammengeführt. <p> Die aktuelle Momentaufnahme ist vor allem deshalb peinlich, weil Bayer im Sommer ungewöhnlich forsche Töne spuckte: Allerorten herrschte bis vor kurzem Zuversicht, dass im dritten Jahr unter Roger Schmidt nun endlich ganz oben angegriffen werden kann. <p>  „Wir haben es jedoch eindeutig verpasst, in diesen 45 Minuten den Deckel drauf zu machen. Natürlich sind wir jetzt enttäuscht“, so der Bullen-Trainer auf der Vereinswebsite, „Jetzt ist es wichtig, die richtigen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen und es in den kommenden Partien wieder besser zu machen.“  </pre> 


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<pre> Der fahrlässig verpasste Befreiungsschlag machte somit aber nur umso deutlicher, dass derzeit nicht nur der HSV sein Päckchen zu tragen hat. Nachdem den letzten zehn Spielen lediglich ein Sieg entsprang, ist es längst auch um das emotionale Gleichgewicht des FSV geschehen.  <p> Der FSV Mainz 05 hat keine Zeit, seine Wunden zu lecken. Die Rheinhessen treffen nur vier Tage nach der derben 0:4-Pleite beim FC Bayern auf den nächsten ganz starken Kontrahenten. Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison wartet am Mittwoch (20:45 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim.  <p>  Beim 2:4 in Berlin mussten sich die Gladbacher vor wenigen Tagen in die erste Niederlage der laufenden Spielzeit fügen — und auch am Mittwoch steuert der Klub auf ein hartes Stück Arbeit zu. <p>  „Es war ein extremer Respekt zu spüren. Respekt ist im Leben grundsätzlich nicht schlecht, aber das ging schon mehr in Richtung Angst“, ergänzte der TSG-Trainer. <p>  Gehen gleich beide Serien am Samstag weiter, sprich es kommt zu einer Punkteteilung, machen die Buchmacher Wettquoten um die 3.50 locker.  </pre>


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<pre> Dabei lässt es der Spielverlauf als verständlich erscheinen, dass Manuel Baum im Nachhinein sogar von einer gefühlten Niederlage sprach; von der über die gesamte Distanz klar beherrschten Alten Dame bekamen die Süddeutschen erst in der Nachspielzeit den Ausgleich eingeschenkt.  <p> Mit Gladbach (Platz 3) und Bayern (Platz 2) erwartet die Mannschaft von Domenico Tedesco in den nächsten Wochen jedoch gleich zwei schwere Spiele.   <p> Nur allzu leichtfertig kreuzen viele Wettbegeisterte bei dieser Paarung einen Heimsieg der Werkself auf ihrem Tippschein an! Das ist in meinen Augen ein fataler Fehler. <p>  Gewohnt treffsicher die Analyse der alles andere als berauschenden Gesamt-Situation nach mehr als einem Drittel der Saison. „Wir haben einfach seit Saisonbeginn zu wenige Spiele gewonnen, deshalb stehen wir in der Tabelle unten“, so Streich überaus nachvollziehbar.  <p> Die Schalker haben nach zwei Erfolgen am Stück und der Hoffnung, dass die anfängliche Schwächephase nun endlich vorüber sei, am vergangenen Spieltag einen herben Rückschlag erlitten.  </pre>


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<pre> Da sich Gladbach im Verlauf der entsprechenden Serie nämlich mit satten sechs Unentschieden durchzumogeln pflegte, bekam selbst jener vermeintliche Höhenflug gerade einmal vier echte Erfolgserlebnisse des fünffachen Meisters zu sehen.  <p> Bei näherer Betrachtung hatte der erste Auswärts-Dreier der Saison jedoch deutlich mehr als „nur“ einen Nachweis der intakten Moral zu bieten; auch über die gesamte Distanz kristallisierten sich die Gäste schließlich als die Mannschaft mit der besseren Spielanlage heraus.  <p>  Sieht man sich den Direktvergleich an, dann fällt auf, dass Mainz vor allem zuhause gegen den Rekordmeister schlecht ausschaut. Lediglich zwei Siege und ein Remis konnten die Rheinhessen in elf Heimspielen holen. Interessanterweise weist die Auswärtsbilanz sogar eine größere Anzahl an Punkten auf (2 Siege, 2 Unentschieden, Anm.). <p>  Womöglich eine Chance für den nun kommenden Gegner. Auch die Düsseldorfer bewiesen bei ihrer Rückkehr in die Bundesliga, dass sie für Treffer gut sind.  <p> Rein tabellarisch hatte der Klassiker zwischen Schalke und den Bayern in der jüngeren Vergangenheit meist nicht allzu viel zu bieten: Am Dienstag nehmen die Königsblauen den deutschen Rekordmeister nun aber wieder einmal auf Augenhöhe in Empfang.  </pre>


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